Von Norman Liebold geschrieben am: 12.12.2001 unter Auszug, Drama, Dramen
Politicon: Weiden in UtopiaDas Licht geht wieder an. Janus und Janae sitzen aneinandergelehnt und ihre Hände sind verschränkt. Der Herrscher sitzt in einem Pappkarton und spielt mit fanatischem Gesichtsausdruck mit Spielfiguren. H E R R S C H E RIrre. [Zum Rest des Beitrages! »] |
Von Norman Liebold geschrieben am: 12.12.2001 unter Auszug, Drama, Dramen
Politicon: Janaes “Umkippenâ€Ansprache des Herrschers vom Hohen Turm. Er zitiert Morius’ Brief sehr verstümmelt. H E R R S C H E RSpricht zum Volk (Publikum). Der Bote steht nahebei. Volk vom Hohen Turm! [Zum Rest des Beitrages! »] |
Von Norman Liebold geschrieben am: 12.12.2001 unter Auszug, Drama, Dramen
1. SchloßparkszeneJanae findet den Boten im königlichen Park, wo er sitzt und Flöte spielt. JANAEEntschuldigt. B O T EIst es nicht friedlich hier im Park, sagt? Wie die Vögel singen! – Ich nehme an, der Herrscher schickt nach mir? J A N A ENun ja… B O T ENatürlich. Er schickt Dich, um mich zu holen. Dann schickt er mich, um eine Botschaft zu überbringen! Fragst Du Dich nicht manchmal, warum man uns beständig schickt?
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Von Norman Liebold geschrieben am: 06.05.2001 unter Drama, Dramen, Ganze Geschichten
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Dieses 2001 enstandene absurde Stück ist eine Abrechnungen mit den Figuren des Nâhtegal-Zyklus. Oder eigentlich mehr eine Abrechnung dieser Figuren mit mir. [Zum Rest des Beitrages! »] |
Von Norman Liebold geschrieben am: 12.05.1998 unter Auszug, Drama, Dramen
Bardentod: Stadtszenen mit Bardame NataschaBar in der Stadt | Nachdem Nyddrym und der Barde die Vorbühne verlassen haben, hebt sich der Vorhang und das Innere des Schankraumes wird sichtbar. Der Schreibtisch des Nyddrym ist zur Theke geworden, dahinter die Bardame steht. Seitlich steht der Tisch mit den Bürgern, im rechten Vordergrund ein leerer Tisch. Es läuft Musik niedrigen Niveaus. Als Nyddrym und der Barde auftreten, erschrickt Letzterer beim Anblick der Bardame sichtlich und zieht sich eine Kapuze über den Kopf.
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Von Norman Liebold geschrieben am: 12.05.1998 unter Auszug, Drama, Dramen
Bardentod: Tod des Barden und seine BeschwörungB A R D ESeltsame Zeiten sind das! Das sie solche Käuze ausspuckt wie ihn und mich! Alles Licht erlischt, man hört eine Uhr laut ticken, das Ticken wird immer schneller und schneller, bis man es nur noch als Summton wahrnimmt, dann hört man Glocken plötzlich läuten in zwölf gemessenen Schlägen, und zugleich, in ähnlichem Rhythmus, kommen langsame Schritte, unheimlich anzuhören, die Stiege hinauf. Das Licht geht wieder an, der Barde liegt noch immer auf seinem Sofa, und der Tod tritt auf: Schwarze Robe, Sense, Stundenglas. Vor dem Barden angekommen, schlägt er die Sense drei Mal auf den Boden, daß der Barde die Augen öffnet und müde zu Tod hinblickt.
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Von Norman Liebold geschrieben am: 12.05.1997 unter Auszug, Drama, Dramen
Zirkeltänze: Zyklus 3/ Café- und GartenszeneDie Elfe sitzt allein an ihrem Tisch. Der Wanderer tritt auf, entschlossnen Schrittes, gefolgt vom Schatten. Er hält sein Auge, trägt die Binde. W A N D E R E RIch hab es satt, ich kann nicht mehr, ich will nicht länger im Kreise gehen! S C H A T T E NAha. W A N D E R E RMir dreht sich alles im Kopfe, der Boden zieht mir unter den Füßen weg, ich kann nicht mehr!
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Von Norman Liebold geschrieben am: 12.05.1997 unter Auszug, Drama, Dramen
Zirkeltänze: Zyklus 2/ TraumszeneDer Wanderer steht am vorderen Rand der Bühne in einem harten, farbigen Spot. Er spricht tranceähnlich, aus dem Hintergrund, geisterhaft, tönen die Stimmen der Elfe und des Schattens W A N D E R E RDer Damm, da ist wieder der Damm, eisig ist sein Stein. Dort in der Ferne seh ich die Gipfel ragen. Die Nebel ragen rings auf, keine zwanzig Schritte kann man weit sehen. Man hört ein Geräusch, als würde sich etwas Ungeheures im Schlafe umdrehen.
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Von Norman Liebold geschrieben am: 12.05.1997 unter Auszug, Drama, Dramen
Zirkeltänze: Zyklus 1/ GartenszeneEin Garten, Dämmer, die Szenerie ist beleuchtet von einer Gartenfackel, eine unwirkliche Atmosphäre. Im Hintergrund Geräusche einer Feier: Musik, Geschrei, Lärm. Fünf Gartenstühle stehen im Vordergrund, auf dreien davon sitzen die Philosophen und diskutieren, zwei sind leer. 1. P H I L O S O P HAll das ist also eitel, sagst Du, nicht echt, gespielt? 2. P H I L O S O P HJa, ich meine, was machen sie denn? Sie sitzen bei lauter Musik und betrinken sich. Und wenn man sich unterhält, dann nur über Dinge, die jeder weiß… also nur ein gegenseitiges sich Bestätigen, wie sonst willst Du das denn nennen als eitel?
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Von Norman Liebold geschrieben am: 12.05.1997 unter Auszug, Drama, Dramen
Zirkeltänze: PrologAlter Friedhof, Kiefern im Gras, verwitterte Grabsteine, Abendsonne. Von links her kommt der Wanderer und sein Schatten (Schwarze Kutte, das Gesicht weiß geschminkt). Sie halten in der Mitte der Bühne inne. W A N D E R E RSo müde bin ich, so müd! Ach, ich wünschte, ich könnte halten, für einen Moment nur, mich setzen, hier in diesen grünen Rasen, zwischen diesen Stämmen. Sag, Schatten, ist’s hier nicht wunderschön, an diesem Platz?
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