Von Norman Liebold geschrieben am: 12.12.2010 unter Ganze Geschichten, Krähe und Nachtigall, Kunstmärchen, Podcast, Volltext
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Zwei Lämmer, gelesen von Autor |
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[Norman Liebold,
12.12.2010 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 12.12.2010 unter Ganze Geschichten, Krähe und Nachtigall, Kunstmärchen, Podcast
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Der Drachenpriester aus Krähe und Nachtigall, gelesen von Autor. |
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[Norman Liebold,
12.12.2010 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 12.05.2003 unter Auszug, Krähe und Nachtigall, Kunstmärchen
Aus der Rahmengeschichte, Anfang und Ende | Leseprobe als PDFWeitere Leseproben: Die Krähe war der Anfang vom Ende. Sie saß auf einem Ast, in den Bergen um Egigir, saß dort und schaute mich an mit schiefgelegtem Schädel. Ihre Augen waren schwarz wie poliertes Glas, und es war mehr darin, als in Vogelaugen sein darf. Sie schauten und schienen mich auszulachen. Als ich den Stein vom Boden nahm und ausholte, ihn nach ihr zu werfen, begann es. Der Vogel machte einen geruhsamen Schritt zur Seite, und der Stein flog an ihm vorüber, das Gefieder gerade streifend. Er krächzte – es war ein Lachen, dessen bin ich mir gewiß. Als er aufflog, mit den Flügeln rauschend, da warf ich ihm einen zweiten Stein nach, einen dritten. Ich lief ihm nach, und kaum daß er sich irgendwo niedersetzte, scheuchte ich ihn auf mit Stein um Stein. Ich traf ihn nie, und ich warf viele Steine. Ich wunderte mich nicht, daß die Krähe auf mich zu warten schien, blieb ich zurück, wunderte mich nicht, daß sie am Morgen auf dem Baum vor dem Hotel saß und mir entgegenkrächzte, wunderte mich nicht, daß sie mich auf dem Schiff begleitete, das mich übers Mittelmeer zurück nach Europa brachte. Ich verfolgte die Krähe nicht, sie führte mich. Aber das weiß ich heute, damals war nur Zorn gegen den Vogel in mir und der Wille, sie zu verfolgen bis ans Ende der Welt. [Zum Rest des Beitrages! »] |
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[Norman Liebold,
12.05.2003 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 05.05.1999 unter Buch-Leseproben, Ganze Geschichten, Krähe und Nachtigall, Kunstmärchen, Podcast, Volltext
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Der argonautische Goldvliessraub, vom Autor gelesen. Als die Argo lag im Hafen, und die Mannen nichts als soffen und in Hurenhäuser gingen, sie, die starken Edlen, des Traums beraubt vom Sinn des Lebens; als so sie, nicht länger glaubend an das goldne Vließ, durchaus nichts mehr waren als Säufer und Hurenbeigelegene, da kam eine weiße Taube dahergeflogen, schön und wie aus einer andren Welt und hielt in ihrem Schnabel ein goldne Locke. Nirgends sonst gab’s, das wußte man, und mehr als die Andren noch die Argonauten, so fein gesponnes Gold, und nur von Einem konnt es stammen: Nämlich vom Vließ, dem Goldenen. [Zum Rest des Beitrages! »] |
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[Norman Liebold,
05.05.1999 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 06.05.1998 unter Buch-Leseproben, Ganze Geschichten, Krähe und Nachtigall, Kunstmärchen, Prosalyrismen, Volltext
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Sagt, kennt Ihr die Geschichte von Nadir, dem König ohne Königreich, dem Streiter in Gottes Namen? Ihr habt noch nie gehört von Nadir und seinen hundert Mannen? So lauschet auf, ich will Euch erzählen, wie es Nadir erging, vom Kreuzzuge heimgekehrt!
[Zum Rest des Beitrages! »] |
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[Norman Liebold,
06.05.1998 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 06.05.1997 unter Buch-Leseproben, Ganze Geschichten, Krähe und Nachtigall, Prosalyrismen, Volltext
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Ein Ast bin ich, Ein Ast bin ich In der Fremde treibe ich [Zum Rest des Beitrages! »] |
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[Norman Liebold,
06.05.1997 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 06.05.1996 unter Ganze Geschichten, Krähe und Nachtigall, Kunstmärchen, Podcast, Volltext
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Von Elfen und Häusern, gelesen von Autor In einem fernen und längst vergessenen Lande waren die Häuser der Menschen einst lebendige und fühlende Wesen. Viele von ihnen wurden von den Menschen gepflanzt, wie man Bäume pflanzt, aber einige wuchsen auch wild. Ganz langsam wuchsen die Häuser heran, es dauerte ein, zwei Dutzend Jahre, bis man sie beziehen konnte. Wenn sie noch klein waren, tollten die kaum rindergroßen Häuschen wild umher, tummelten sich zwischen den Alten ihrer Art und stellten sich lebhaft vor, wie es wohl sein würde, wenn sie endlich bewohnt würden. Irgendwann dann, etwa mit einem Dutzend Jahren, schlugen sie Wurzeln an der Stelle, wo einst ihr Same aus dem Erdreich gekeimt war. Sie begannen, sich auf das Bewohntwerden vorzubereiten, machten ihre Fassaden schön, richteten ihr Inneres praktisch und wohnlich ein und lockten die Menschen mit dem Widerspiegeln der Sonne in ihren blanken Fenstern. Bewohntwerden ist der Lebenssinn eines solchen Hauses. [Zum Rest des Beitrages! »] |
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[Norman Liebold,
06.05.1996 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 06.05.1996 unter Krähe und Nachtigall, Kunstmärchen, Volltext
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In fernen Zeiten, fern wie der Himmel selbst, lebte einst ein mächtiger Zauberer, der war berühmt in allen Landen, denn keine Magie war mächtiger als die Seine. Weise war er, auf alles wußte er Antwort und für jeden hatte er jederzeit guten Rat. Niemand wußte, wie alt er war; die ältesten Überlieferungen berichteten schon von ihm, und sie verloren sich in grauen Zeiten, wo die Menschen noch in Fellen über die Hügel und durch die Wälder zogen, des Nachts frierend und vor Angst zitternd zusammenhockten und kein wärmend Feuer kannten.Er lebte im Zentrum der Stadt; eine steile Felsenklippe ragte dort aus der Ebene, und sie wurde von dem weißen Turm des Magiers wie von einem erhobenen Zeigefinger gekrönt. Manchmal, des Nachts, konnte man sehen, wie helles Licht, Licht, das nicht von dieser Welt zu stammen schien, aus den hochgewölbten Fenstern drang, sich spinnwebfein verwob und als leichte Nebelschwaden über die Lande trieb.
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[Norman Liebold,
06.05.1996 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 06.05.1996 unter Buch-Leseproben, Krähe und Nachtigall, Kunstmärchen, Volltext
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In einem längst vergessenen Lande, viele Träume weit hinter den großen Nebeln zwischen Hier und Dort, rauschen die Wipfel eines uralten Waldes im Winde. Er reicht von Horizont zu Horizont, und niemand weiß zu sagen, wo er beginnt, und wo er endet. [Zum Rest des Beitrages! »] |
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[Norman Liebold,
06.05.1996 |